Wir haben fast alle eine E-Mail-Adresse und ein E-Mail-Konto.
Manchmal mailen wir auch noch.
Und: Wir brauchen eine E-Mail-Adresse
für viele andere wichtige Sachen.
Aber: Unsere E-Mails und unsere E-Mail-Konten sind meistens
nicht gut geschützt.
Dazu finden Sie mehr Informationen in dem Artikel:
„Sicherheit von E-Mails und von E-Mail-Konten“.
Wie Sie Ihre E-Mails und ihre E-Mail-Konten besser schützen können,
können Sie hier in diesem Artikel lesen.
Mehr Sicherheit für Ihre E-Mails
Das können Sie tun:
- Bitte denken Sie daran, dass Kriminelle (Personen, die etwas gegen die Gesetzt tun) vielleicht
Ihre E-Mails lesen können.
Schreiben Sie deshalb keine wichtigen Sachen in E-Mails.
Zum Beispiel:
~ Keine Passwörter
~ Keine Namen zusammen mit Geburts-Datum und Adressen
~ Keine Bank-Verbindungen (wichtige Informationen zu Bank-Konten)
~ Keine Nummern von Kredit-Karten
~ Keine Namen zusammen mit Krankheiten oder anderen sehr privaten Sachen
- Wenn Sie sich am Computer gut auskennen, können Sie Ihre E-Mails verschlüsseln (nicht lesbar machen).
Dann: Kann keine andere Person Ihre E-Mails lesen.
Aber: Die Empfänger von Ihren E-Mails brauchen einen „Schlüssel“ (eine besondere Datei),
um Ihre E-Mails zu entschlüsseln (wieder lesbar zu machen).
Das heißt:
Sie müssen den Empfängern Ihren Schlüssel zum Entschlüsseln von Ihren E-Mails schicken.
Das ist etwas kompliziert.
Aber: Es funktioniert gut.
Mehr Informationen zum Verschlüsseln von E-Mails finden Sie beim BSI (Bundes-Amt für Sicherheit
in der Informations-Technik).
Wenn Ihnen das Verschlüsseln von E-Mails zu kompliziert ist, schreiben Sie bitte keine wichtigen Sachen
in Ihre E-Mails.
Mehr Sicherheit für Ihre E-Mail-Konten
Sehr wichtig ist der Schutz von Ihren E-Mail-Konten.
- Schützen Sie Ihre E-Mail-Konten mit guten Passwörtern.
Mehr Informationen zu sicheren Passwörtern finden Sie in unserem Artikel:
„Sind Ihre Passwörter sicher?“
Bitte denken Sie daran:
Weil Hacker (Personen, die in fremde Computer und Konten im Internet kommen wollen) jetzt bessere Technik
haben, sollten die Passwörter jetzt 10 bis 15 Zeichen haben.
- Benutzen Sie für jedes Konto im Internet ein anderes Passwort.
Sonst machen Sie es Hackern leichter, Ihre Konten im Internet zu hacken.
Auch Ihr E-Mail-Konto sollte ein extra Passwort haben, damit es nicht so leicht gehackt werden kann.
Wenn Sie nicht wissen, wie Sie sich die vielen verschiedenen Passwörter für Ihre Konten im Internet
merken sollen:
Dann überlegen Sie bitte, ob Sie vielleicht einen Passwort-Manager (Programm zum Speichern
und zum Anzeigen von Passwörtern) benutzen möchten.
Mit einem Passwort-Manager kann man einfach und gut arbeiten.
- Noch sicherer ist Ihr E-Mail-Konto, wenn Sie eine 2-Faktor-Authentifizierung einrichten (machen).
2-Faktor-Authentifizierung heißt:
Sie müssen beim Anmelden Ihren Benutzer-Namen und dann mit 2 weiteren (mehr) Sachen zeigen,
dass Sie die richtige Person sind.
- Sie müssen ihr Passwort eingeben (schreiben).
- Sie müssen noch etwas anderes eingeben:
Den 2. Faktor.
Zum Beispiel:
~ Einen Code, den Sie als SMS auf Ihr Smartphone bekommen.
~ Einen Code, den Sie bei einem Authentifikator auf Ihrem Smartphone lesen können.
Ein Authentifikator ist eine App (Programm für bestimmte Arbeiten), die Codes zum Authentifizieren zeigt.
- Vielleicht gibt es für Ihr E-Mail-Konto die Möglichkeit, sich mit einem Passkey
(besondere Methode zum Anmelden auf einer Internetseite) anzumelden.
Dann: Überlegen Sie, ob Sie einen Passkey benutzen möchten.
Das Anmelden mit einem Passkey ist sehr sicher.
Mehr Informationen zu Passkeys finden Sie in unserem Artikel „Was sind Pass-Keys?“.
- Informieren Sie sich über die Sicherheit von E-Mail-Konten bei verschiedenen Anbietern (Firmen).
Informationen dazu finden Sie beim E-Mail-Checker vom BSI.
Vielleicht finden Sie ein sicheres E-Mail-Konto bei einem anderen Anbieter.
Dann: Überlegen Sie bitte, ob Sie wechseln.
Für das „Umziehen“ von Ihrem E-Mail-Konto gibt es auch Tipps vom BSI.
- Wenn es neue Updates (Verbesserungen) für die Programme und die Apps auf Ihren Geräten gibt:
Laden (aus dem Internet auf Ihre Geräte bringen) Sie sofort alle Updates
für die Programme und die Apps auf Ihre Geräte.
Dann sind Ihre Geräte besser vor Kriminellen geschützt.
- Blockieren Sie bei den E-Mails das Nach-Laden von „externen Inhalten“.
Solche „externen Inhalte“ sind oft Bilder, die in einer E-Mail sind.
Kriminelle verstecken manchmal in Bildern schädliche Software.
Schon durch das Anzeigen von solchen Bildern kann die schädliche Software auf Ihren Geräten
installiert werden.
Das Blockieren vom Nach-Laden externer Inhalte können Sie in den Einstellungen in Ihrem
E-Mail-Konto oder in Ihrem E-Mail-Programm machen.
Nur wenn Sie den Absender der E-Mail genau kennen, können Sie solche externe Inhalte
für diese besondere E-Mail nach-laden lassen.
- Noch sicherer ist es, wenn Sie sich Ihre E-Mails als reinen Text (nur Text) anzeigen lassen.
Also: Nicht in „html“ anzeigen lassen.
Dann sieht der Text in Ihrer E-Mail nicht so gut aus.
Aber: Sie sehen genau, zu welcher Internet-Adresse ein Link geht.
Und: Zu welcher Internet-Adresse ein Button (Schalt-Fläche / Knopf) geht.
Diese Anzeige können Sie auch in den Einstellungen von Ihrem E-Mail-Konto oder
von Ihrem E-Mail-Programm ändern.
Das Anzeigen können Sie auch für einzelne E-Mails wieder ändern,
wenn Sie eine schönere Ansicht bei einer besonderen E-Mail haben möchten.
- Schützen Sie sich vor Phishing-Nachrichten (Betrugs-Nachrichten).
In Phishing-Nachrichten:
~ Wird oft nach privaten Informationen wie Name, Geburtsdatum und Passwörtern gefragt.
~ Wird man oft zu Betrugs-Internetseiten weiter-geleitet, auf denen man solche privaten Informationen
eingeben (schreiben soll).
~ Wird oft Malware (schädliche Programme) geschickt.
Diese Malware ist oft als Anhang oder hinter einem Link (Weiter-Leitung zu einer Internet-Adresse)
oder einem Button versteckt.
Meistens merken Sie erst nicht, dass Sie Malware installiert haben.
Aber: Die Malware kann vielleicht alles mitlesen, was Sie tippen.
Und: Dann auch Ihre Passwörter an Kriminelle weiter-leiten.
Das heißt:
Phishing ist auch eine große Gefahr für die Sicherheit von Ihrem E-Mail-Konto.
Deshalb:
~ Informieren Sie sich über Phishing.
Zum Beispiel in unserem Artikel „Die Phishing-Gefahr ist so groß wie nie“
~ Wenn Sie es noch nicht gemacht haben:
Aktivieren Sie den Spam-Filter von Ihrem E-Mail-Konto.
Das können Sie in den Einstellungen von Ihrem E-Mail-Konto machen.
Passen Sie trotzdem weiter gut auf.
Denn: Der Spam-Filter findet nicht alle Phishing-Mails.
Und: Im Spam-Filter sind manchmal auch wichtige E-Mails.
Deshalb: Sehen Sie bitte alle paar Tage nach, welche E-Mails in Ihrem Spam-Filter sind.
- Richten (machen) Sie sich mehrere E-Mail-Adressen für unterschiedliche Zwecke (Aufgaben) ein.
Zum Beispiel:
~ Eine E-Mail-Adresse für ganz wichtige Zwecke wie Steuern, Versicherungen, Banken.
~ Eine E-Mail-Adresse für Bestellungen in Online-Shops (Geschäften im Internet).
~ Eine E-Mail-Adresse für Abonnements (man bezahlt immer wieder für etwas,
das man bekommt oder benutzen darf) und Dienste (besondere Arbeiten).
~ Eine E-Mail-Adresse für Nachrichten an die Familie und an Freunde.
Das macht es für Sie leichter, Phishing-E-Mails schneller zu erkennen.
Zum Beispiel:
Wenn eine E-Mail mit Informationen von Ihrer Bank an eine E-Mail-Adresse kommt,
die Sie nur für Bestellungen benutzen:
Dann: Kann es keine echte Nachricht von Ihrer Bank sein.
Mit diesen Tipps bleiben Sie sicherer.
Vielleicht fragen Sie sich:
„Was kann ich tun, wenn Kriminelle mein E-Mail-Konto benutzen?
Und: Wie kann ich erkennen (sehen), dass Kriminelle mein E-Mail-Konto benutzen?“
Die Antworten auf diese Fragen können Sie in unserem nächsten Artikel lesen.
Nach der Sommerpause am 6.9.2026.
Wir wünschen Ihnen einen schönen und sicheren Sommer.